Hendrike Wiesner.

Warum ich Zahnärztin geworden bin

Als Kind hatte ich einige größere Löcher in den Zähnen.
Nicht, weil ich schlecht aufgewachsen bin – sondern weil Zähneputzen damals einfach anders vermittelt wurde als heute.

Ich hatte große Amalgamfüllungen. Sehr große.
Und trotzdem denke ich gern an meine Zahnarztbesuche zurück.

Mein Zahnarzt wusste immer, worüber wir beim letzten Mal gesprochen hatten.
Er erinnerte sich an das, was mich gerade beschäftigte – und hatte sichtbar Freude an seiner Arbeit.

Als es später um meine Berufswahl ging, kam mir genau dieses Gefühl wieder in den Sinn.
Mich interessierten der menschliche Körper, handwerkliches Arbeiten und die enge Zusammenarbeit im Team.
Mir war wichtig, direkt zu sehen, was meine Arbeit bewirkt.

Genau deshalb bin ich Zahnärztin geworden.
Weil Vertrauen entsteht, wenn man Menschen aufmerksam begegnet – und sie sich gut aufgehoben fühlen.

Einige Zeit später habe ich diesem Zahnarzt einen Brief geschrieben.
Um mich dafür zu bedanken, dass seine Art, Menschen zu behandeln, mich dazu gebracht hat, selbst Zahnärztin zu werden.

Jahre später hat er mir geantwortet, dass dieser Brief seitdem über seinem Schreibtisch hängt.
Und ihn an Tagen, die herausfordern, begleitet und stärkt.


So arbeite ich

Ich arbeite gern strukturiert und behalte auch dann den Überblick, wenn viele Dinge gleichzeitig passieren.
Praxisabläufe zu ordnen, sinnvoll zu planen und weiterzuentwickeln liegt mir – weil es allen hilft, ruhiger zu arbeiten.

Ich treffe Entscheidungen zügig und überlegt.
Ich kann mich über lange Zeit sehr konzentrieren, mit ruhiger Hand, viel Fingerspitzengefühl und einem ausgeprägten Sinn für Ästhetik.

Fachliche Zusammenhänge merke ich mir gut.
Mir ist wichtig, dieses Wissen so weiterzugeben, dass Patienten wirklich verstehen, was sinnvoll ist – und warum.

Viele Patienten sagen mir, dass sie meine Energie spüren.
Dass ich mit Klarheit und guter Stimmung in den Raum komme und sie sich darauf verlassen können, dass ich präsent bin.

Mich interessiert, wie es dem Zahn geht – und dem Menschen, der dazugehört.
Ich höre genau zu, welche Sorgen jemand mitbringt, und finde die Worte, die helfen, sich sicher und gut begleitet zu fühlen.

Zusammenarbeit im Team

Wir arbeiten aufmerksam, hilfsbereit und mit echtem Interesse an unserem Gegenüber.
Gleichzeitig ist es unser gemeinsames Ziel, Abläufe so zu gestalten, dass mehr Ruhe entsteht
– für unsere Patienten und für uns selbst.

Ein guter Tag ist für uns dann, wenn jemand nach der Behandlung sagt:
„Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages gern zum Zahnarzt gehe.“



Fachlicher Hintergrund

  • Aufgewachsen in Schöneiche bei Berlin.
  • Studium der Zahnmedizin an der Technischen Universität Dresden.
  • Seit 2022 selbstständig tätig in eigener Zahnarztpraxis.


Strukturierte Fort- und Weiterbildungen

  • Curriculum Endodontie (Wurzelkanalbehandlungen)
  • Curriculum Parodontologie (Zahnfleisch- und Zahnhalteapparat)
  • Curriculum Implantologie
  • Strukturierte Fortbildung Chirurgie
  • Strukturierte Fortbildung Akupunktur

Wenn ich Ausgleich suche, gehe ich wandern.

Der Weitblick hilft mir, Abstand zu gewinnen und klar zu bleiben.
Die Geräusche der Natur – das Rauschen eines Bachs, der Wind in den Ästen,
das Summen irgendwo dazwischen – wirken beruhigend.
Auch den Duft warmer Luft in Nadelwäldern mag ich sehr
und dass sich beim Gehen ständig etwas zeigt – langsam, ruhig, ohne flimmernde Bilder.
Wie ein Naturfilm, nur eben live.
Körperlich ist das anstrengend.
Im Kopf wird es dabei erstaunlich ruhig.
Das hilft mir, in Balance zu bleiben.